hibiscus Erfahrungsberichte

DENJÉ: ein Seminar mit Kahu Fred Sterling und Alice Inoue


in Bern im September 2006

 

So wie die Sonne jeden Morgen aufgeht, so muß auch ich meine ersten Gedanken des Tages in Licht baden,“ so beginnt das Denjé-Glaubensbekenntnis.

In dem Seminar mit Kahu Fred Sterling und Alice Inoue ging es darum, uns Unterstützung zu geben für unsere tägliche „Reise“, unser tägliches Leben in der Entfaltung, in dem Bewusstsein, dass wir allein es sind, die die Modalitäten unserer „Reise“ erschaffen. Meist geschieht das unbewusst und gegründet auf Vorstellungen und Erfahrungen der Vergangenheit, die demgemäß nur sehr begrenzt sind. Denjé hilft uns dabei, uns unserer selbst erschaffenen Grenzen bewusst zu werden und sie zu überschreiten.

Das Denjé ist das ursprüngliche Feng Shui und kommt aus Lemurien. Es erfuhr in der Folgezeit einschränkende Veränderungen, die seine Macht stark eindämmten. Trotzdem erfahren wir auch heute noch mit Feng Shui oder der Geomantie, den Nachfolgesystemen, eine große Kraft. Auch Mao wusste darum und verbot deshalb das Feng Shui, nachdem er selbst sich der Prinzipien bediente, um seine Machtstellung zu etablieren und zu festigen. Im Feng Shui werden die Energien des äußeren Umfeldes so ausgerichtet, dass sie einen Menschen, eine Gruppe oder ein Unternehmen unterstützen. Im Denjé werden wir uns der Einflussfaktoren auf unser Vierkörper-System bewusst und richten sie so aus, dass sie unsere Gesundheit, unsere Vorhaben, unser Potenzial fördern.

Ein besonderer Reiz des Seminars lag für mich darin, dass wir von zwei Meistern ihres Faches – Alice: Feng Shui und Kahu Fred: Denjé – jeweils gegenübergestellt hörten, welche Entsprechungen es vom Feng Shui zum Denjé gibt. Wenn z.B. eine der Grundregeln des Feng Shui heißt: Befreie dich von altem Krempel, weil er tote Energie ist, die dich in der Vergangenheit festhält und den Energiefluß behindert, so heißt das im Denjé: Befreie dein Vierkörper-System von altem Krempel. Und was tragen wir nicht alles in uns herum an physischem, emotionalem, mentalem und spirituellem Krempel! Hier werden wir wirklich gefordert, uns ehrlich einzugestehen, an welchen ungesunden Nahrungsmitteln, an welchen alten Verletzungen und verflossenen Liebhabern, an welchen begrenzenden Glaubenssätzen und an welchen religiösen Vorstellungen und Dogmen wir immer noch festhalten.

Vom Feng Shui wissen wir, dass Eingangsbereich, Herd und Bettstelle eine herausragende Position einnehmen (sollten). Zu erfahren, welchen Bereichen unseres Vierkörper-Systems sich diese Positionen zuordnen lassen, ist nicht nur spannend, sondern gibt uns auch Hinweise, wie wir unsere „Reise“ für uns harmonischer, friedvoller und erfreulicher gestalten können.

Besonders interessant fand ich die Ausführungen von Kahu Fred über die hinter dem Bagua und dem darin verborgenen Siegel des Saturn stehende Buchstaben- und Zahlenmystik. Hier spielte auch wieder die lemurische Numerologie mit hinein, und man bekam eine Ahnung davon, auf welche tiefgehenden Gesetzmäßigkeiten unser ganzes Universum aufgebaut ist. Und wie sich unser Leben verändern kann, wenn wir unser zelluläres Bewusstsein einschwingen auf diese universalen Prinzipien.

Das Seminar war nicht nur lehrreich, sondern hat auch viel Spaß gemacht. Alice hat die Inhalte mit anschaulichen, humorvollen Power Point Präsentationen begleitet, Kahu Fred hat es mit geführten Meditationen ermöglicht, den Inhalt auf verschiedenen Bewusstseinsebenen zu verankern. Am Ende des Seminars channelte Kahu Fred wie immer Meister Kirael, der alle Seminarteilnehmer einband in eine bewegende und beeindruckende Heilungszeremonie.

Ingeborg; Hamburg


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